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 Betreff des Beitrags: Nero der Prophezeite
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Juli 2012, 09:54 
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Hallo Alle Zusammen,

naja wie im alten Forum hatte ich ja hier mal meine damals hingeschriebenen Spielverlauf mit diversen Chars von mir hier hinterlassen. So will ich auch hier wieder diese Story soweit ich sie denn Geschrieben habe hier einfügen, und wer weiß vlt. finde ich ja irgendwann mal wieder die Zeit hier weiter zu Arbeiten:

Viel Spass beim Lesen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Nero der Prophezeite
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Juli 2012, 09:55 
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Aus der Bücherreihe “Nero, der Prophezeite“ BAND I…

Das erste Abenteuer

Es war einmal vor langer, langer, sehr langer Zeit, zu dieser Zeit lebten mächtige Kreaturen in Ancaria in Frieden untereinander und alle waren zufrieden. Eines Tages viel ein Stein vom Himmel. Es war kein gewöhnlicher Stein, nein es war ein gewaltiger Asterioid der weit im Osten Ancarias eine Einöde aus sumpfigem totem Gebiet hinterließ.
Zu dieser Zeit wusste noch niemand, dass auf diesem unscheinbaren Himmelskörper eine Vielzahl an kleinen Organismen hauste. Diese wurmartigen Geschöpfe sind heutzutage widerwärtig groß und haben einen ziemliche schnellen Spurt drauf.

Doch ein Lebewesen war anders. Es war mächtiger als alles bisher gesehene und dürstete nach Gewalt, Blut und Horror. Ein Dämon den man sich schlimmer nicht vorstellen konnte. Boshaftigkeit breitete sich aus. Nicht lange dauerte es bis sich Gut und Böse entwickelte und sich auf Ancaria 2 Parteien Bildeten, die es als Lebensaufgabe sahen die Macht zu ergreifen oder zu bewahren.
In jener Zeit wurde eine Prophezeiung ausgesprochen. Eine Prophezeiung, die sich bis zum heutigen Tag noch nicht erfüllt hat aber dem so nahe ist, wie sie es niemals vorher gewesen ist.

Und genau hier beginnen die sagenumwobenen Geschichten um einen Held, dessen Herkunft gar nicht bescheidener sein konnte. Einst in einem bescheidenen Bauernhaus geboren verfügte er schon seit seiner Kindheit um außergewöhnliche Fähigkeiten. Sein Name war Nero. Doch aus Angst vor seinen Kräften haben seine Eltern ihn verstoßen, hergegeben an ein Kloster. Zu seinem großen Glück lebte dort einer der größten Magier seiner Zeit, der ihm Unterricht im Umgang mit seinen Kräften gab.
Die Geschichte, so will ich sie euch heute erzählen, ist die Geschichte von Nero’s erstem Abenteuer als er noch ein kleiner Junge war.

Eines Nachts, es war Nero’s 12ter Geburtstag an jenem Tag, kam ihm im Traum eine Vision. Er kämpfte gegen einen riesigen Minotaurus und rettete drei Kriegern der Königs das Leben. Gleich nachdem er erwacht war eilte er zu seinem Meister um ihm von seinem Traum zu berichten. Dieser Schaute ihn mit neugieriger Mine an und entgegnete: “So, so nun soll es also bald beginnen. Dein Schicksal steht in den Sternen, mein Junge. Zu seiner zeit werde ich dir erzählen was ich weiß und was du wissen musst. aber nun jetzt lass uns erstmal in die Statt gehen um für dich einen Neuen Mantel zu besorgen. Dein Geburtstagsgeschenk soll es sein. Einen Mantel den ich mit einer Magischen Eigenschaft versehen werde.“
Ganz aufgeregt machte sich Nero zusammen mit seinem Meister auf den gefährlichen Weg in die Stadt. Dort lungern zwar nur Kobolde und Goblins, kleine grüne ekelhafte Diebe. Monster welche in ihren Köpfen nichts als Dummheiten hervorbrachten. An diesem Morgen jedoch stimmte etwas nicht. Es war ruhig. Irgendwie zu ruhig.
Weit und breit waren keine kleinen Goblins zu sehen. Noch nicht ein mal irgendwelceh Anhaltspunkte auf kleinkriminelle Aktivitäten waren zu erspähen.

„Meister was ist hier los, wieso sind keine Schniepel da? Ich will ihnen doch die Rübe einhauen.“ „Mach langsam Nero“, sprach der Meister; „Ich befürchte schlimmstes, nun komm wir beeilen uns um deinen Mantel rechtzeitig zu besorgen.“
Es war Nero unklar wieso es dem Meister heute an Eile so wichtig war, aber er ahnte das es sicherlich etwas mit dem verschwinden der Schniepel zu tun haben musste.

Endlich am Marktplatz angekommen, wurden Sie auch schon herzlich von Gerlinda der Näherin empfangen. „Kommt herein ihr beiden, in meine Hütte. Ich will euch den Mantel zeigen. Er ist ein Meisterstück geworden. einen den ich besser noch nie gemacht habe.“
Sie holte eine Große eisenverstärkte Kiste hervor. Langsam öffnete Gerlinda das Schloss und holte einen wunderbaren schimmernden Mantel, gefertigt aus schwarzem, roten und weißem Stoff. „Dies mein Junge ist dein neuer Umhang.“ Sprach der Meister. Er ist einzigartig. Auf ihm kannst du das Wappen erkennen, das Wappen der Prophezeiung.
Er wird dir bis in die Ewigkeit dienen.“
Nero noch ein bisschen verwundert fragte sogleich nach: „ ja Meister was kann er denn so besonderes, was ist das was ihn einzigartig macht.“
Der Meister lachte vor Frohsinn seinen Schützling dies erklären zu dürfen: „Nunja neben der Tatsache das Gerlinda ihn gefertigt hat… ähm ja da hat er noch ein paar wunderbare Fähigkeiten. Er ist niemals zu klein oder zu Groß. So wird er dir immer passen, egal in welchem Alter du bist. Und nicht nur das mein Junge, nein er kann noch mehr. Er ist ein Schutz vor deiner eigenen Kraft, vor der Macht der Elemente. Mit diesem Umhang ist es nicht möglich dich zu verbrennen, dich einzufrieren oder dir sonst irgendeine elementare Verletzung zuzufügen.“

Nach der Verabschiedung und der Zahlung des Mantels machten die beiden sich wieder auf den Weg vom Marktplatz, an der Gaststätte vorbei, aus der, der Braten wunderbar einladend duftete, zum Brunnen. Denn weiter kamen Sie vorerst nicht. Eine Menschenmenge hatte sich hier um einen Königlichen Redner versammelt, der soeben begann seine Botschaft zu verkünden. „Bürger von Silberbach hört mich an, den Königlichen Soldaten sind vor einigen Stunden 2 gefährliche Minotauren entwischt. Einer von den beiden hat sich in Richtung Silberbach gemacht und könnte schon bald hier eintreffen. Ich bitte um höchste Vorsicht. Bleiben Sie in ihren Häusern und gehen Sie nur wenn es nicht anders geht vor die Tür. Der König hat Soldaten zur Ergreifung des Minotauren gesendet. Bitte verhalten Sie sich ruhig.“
„Hörst du das, Meister, das ist wie in meinem Traum, der Trompeter mit der Fahne. Und seine Worte vom Monster das uns angreifen wird. Ich muss in den Kampf ziehen.“

Und bevor der Meister auch nur etwas unternehmen konnte gelang es dem kleinen Nero aus der Menge zu flüchten und rannte auf die offene Schniepelwiese. Schon nach kurzer Zeit sah er die 3 Krieger aus seinem Traum im Kampf mit dem riesigen Minotaurus. Nero lies sich nicht abschrecken und stürzte sich ebenfalls in den Kampf. Er schleuderte 2 Feuerbälle auf den Minotauren, der sich sogleich umdrehte und den kleinen ins Visier nahm. Die Soldaten waren bereits schwer getroffen und lagen auf dem Boden.
WWHHHHAAAMMM sauste die Keule des Minotauren um Haaresbreite neben Nero zu Boden. Blitzschnell reagierte dieser und antwortete mit einem Eissplitterzauber.
Dieser gab dem Minotauren den Rest. Er fiel zu Boden und war besiegt. Die Ritter waren sehr dankbar für die Hilfe des kleinen nero, denn sonst hätten sie höchst wahrscheinlich ihr Leben verloren. Aus Dankbarkeit gab der Hauptmann Nero einen großen Beutel gefüllt mit Goldmünzen. Eben in diesem Augenblick kam auch schon der Meister herbei geeilt um nero zu retten, jedoch war dies ja überhaupt nicht mehr von Nöten. Denn Nero hatte den gefährlichen Minotaurus besiegt, das Leben dieser 3 Männer bewahrt und das Dorf vor einem größeren Schaden gerettet. Zusammen mit den 3 Soldaten gingen sie im Anbruch der Nacht zurück ins Dorf um ihren Sieg zu feiern und sich zu erholen. In der Taverne wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert. Jedoch Nero und sein Meister waren schon lange wieder im Kloster angekommen um sich von der Anstrengung und der weiten Wege die sie gegangen waren auszuruhen. Es dauerte noch seine zeit bis Nero die Augen schloss und einschlief. Immerzu musste er daran denken, dass er ja bereits vor dem Kampf wusste, wie dieser ausginge, und was dies alles zu bedeuten hatte mit diesem Symbol der Prophezeiung. Alles in Allem war jedoch ein wunderschöner abenteuerreicher Tag zu neige gegangen, an den er und andere sich bestimmt auch in vielen vielen Jahren noch erinnern werden.

Und so geschah es, das er wie in seinem Traum eine große Belohnung bekam und als kleiner Held seinen Ruhm für sein erstes erfolgreiches Abenteuer einstrich. Noch heute erinnern sich die Menschen an den kleinen Jungen, der damals das Dorf rettete, wenn man in Silberbach nach ihm fragt.

THE END


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 Betreff des Beitrags: Re: Nero der Prophezeite
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Juli 2012, 09:57 
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BAND II

Die Meisterprüfung

Nero hatte nun etliche Jahre in dem Kloster gelernt und sämtliche Bücher der kleinen Bibliothek verschlungen. Es gab keine Geschichte über Ancaria, welche in einem dieser Bücher war, die er noch nicht kannte. Auch wenn es wahrlich eine bescheidene Sammlung an Erzählungen und Sagen war, aus denen sich die Bibliothek im kleinen Kloster Bloomdaberg zusammensetzte, so waren doch alle stolz darauf weit und breit mehr Bücher zusammengetragen zu haben als etwas Vergleichbares in der Nähe. Das größte und zugleich schwierigste Buch, was er zu lesen vermochte, war das Buch der 10 Prüfungen. 10 Prüfungen die Ein Magier im Laufe seiner Entwicklung absolvieren musste. Er wusste gut bescheid über die Prüfungen und wusste ebenso das er nur noch 3 Prüfungen zu meistern hatte.

So kam es das die Zeit verstrich und der kleine Nero, der damals so tapfer mit 13 Jahren einen Minotauren zur Strecke brachte zu einem stattlichen Mann herangewachsen war, und nun kurz vor seiner Letzten Prüfung stand.
Die „Magistra Unikata“ Es war keine Prüfung wie jene anderen die er mit meisterlicher Bravur bestanden hatte. Nein es war eine Prüfung, welche unberechenbarer nicht sein konnte. Alles was er wusste war, das er sämtliche Erfahrungen die er bis hierher gesammelt hatte brauchen würde um diese Prüfung zu bestehen und seinen eigenen Meister zu machen. Er wusste auch das sich die Prüfung manchmal aus mehreren einzelnen Aufgaben zusammensetzten konnte und das sie auf jeden Fall im 17ten Lebensjahr absolviert werden musste. Es gab nur eine Kleinigkeit die Ihm etwas in der Magengegend bedrückte. Die Tatsache, dass schon viele Magier diese letzte Prüfung nicht bestanden hatten und dies mit ihrem Leben bezahlen mussten. Obgleich er sich auch noch so sehr konzentrierte, es gelang ihm nicht eine Vision zu bekommen in der er sich in seiner Prüfung sah um sich einen Vorteil zu beschaffen.

So ging es ein letztes Mal hinaus um für den bevorstehenden Tag der Meisterprüfung, auch wenn er noch nicht genau wusste wann dieser war, zu trainieren.
kaum war er aufgestanden, da hörte er auch schon wie Susmina, eine der Oberen Ordensschwestern ihn zu sich rief um ihn um etwas zu bitten. „Guten Morgen Nero, na wie hast du geschlafen?
„Sehr Gut, danke der Nachfrage. Ich fühle mich bereit für die Prüfung. Bald ist es so weit und mein 18ter Geburtstag ist gekommen. Dann werde ich schon bald die letzte mir bevorstehende Prüfung bestehen und zu einem richtigen Meister werden.“
Susmina unterbrach ihn in seiner schwungvollen Rede:“ nero sei doch so gut und besorge mir 3 Dinge, die ich für einen neuen Trank brauche an dem ich arbeite. Er solle es ermöglichen für eine Zeit lang über das Wasser laufen zu können.“
„ja sicher mache ich doch gerne. Was brauchst du denn?“ „Nicht viel, nur 3 Dinge: Ein spezielles Kraut das du im Garten finden kannst, eine Flasche gefüllt mit Seewasser und einer Seerose aus dem Jugansee, der ist nicht sehr weit von hier. Und eine kleine Frucht, die Beere der Hast, die sich in einer Höhle weiter im Südosten befindet. ganz in der Nähe der Absturzstelle, dieses komischen Dingens, welches dem Zwerg gehörte.“
„Susmina, du kannst dich auf mich verlassen, ich hole dir alle diese Dinge. Auf dem Weg kann ich Prima ein paar Wölfe, Schniepel und vlt. auch ein paar kleine Seeschlangen bezwingen, um noch besser zu werden.“

Voller guter Laune und großem Tatendrang machte er sich auf um die Zutaten für den Trank den Susmina brauen wollte zu besorgen. Sie war von schlanker Statur und sie hatte solch eine wundersam beruhigende Stimme. Sie war ihm wahrlich ans Herz gewachsen. Sie war wie eine Mutter die er nie hatte, die Mutter die er immer haben wollte.

Zum Garten sind es nur einige Meter. Das hatte er in kurzer Zeit geschafft. So ging er weiter in Richtung Jugansee. Dieser lag nicht weit hinter einem Waldstück im Süden des kleinen Dorfes in der Nähe der Arena. Ganz versunken in die Aufgabe und in die Vorbereitung für die Prüfung hatte er überhaupt nicht gemerkt, wie sein Meister ihm auf den Fersen folgte. Er beobachtete was Nero tat aus sicherer Entfernung und begutachtete jeden Schritt. Nero bekam von all dem überhaupt nichts mit. Auf dem Weg zum Marktplatz zählte er bereits 7 Schniepel zu seinen heutigen “kills“. Es waren einige gute Treffer mit dem Feuerball dabei, aber auch sein Blitzschlag hat das ein oder andere mal einen Volltreffer gelandet. Nun suchte er Gasund den Gläser auf, denn von ihm wollte er sich eine Flasche für das Seewasser besorgen. Er hatte Glück gehabt denn Gasund hatte gerade gestern eine passende Flasche erstellt. „Genau was ich brauche Gasund, das ist eine super Arbeit. Was kostet mich das?“, Gasund entgegnete: „Nero mein Junge für dich nur 500 Goldstücke, wenn du mir auf deinem Weg zum See einen Eimer Wasser mitbringen kannst. Ich brauche es um meine Glasarbeiten zu Kühlen und um sauber zu machen. Aber leider habe ich noch so viel zu tun.“ „kein Problem Gasund ich helfe dir. Hier hast du 500 Goldstücke. Nun aber wieder an die Arbeit“.
Nun hatte Er die Flasche die er brauchte und noch einen Eimer für den Gläsermeister. Ohne weitere Verzögerung lief er weiter und kam nach einer Weile an den See. Es war sehr ruhig. etwas zu ruhig.

Plötzlich schoss eine Riesige Wasserschlange hervor. Sie war mindestens 4 Meter lang. 4 mal so groß wie eine ausgewachsene Normale Seeschlange. Sie versuchte ihn zu attackieren traf jedoch nicht. Schnell packte Nero seine Sachen beiseite und zauberte einen Windstoß auf die Schlange. Diese wich zurück und war etwas benommen. Diesen Augenblick nutzte Nero um weitere Feuerbälle und einen Eissplitterhagel loszuschicken. Auch wenn nicht alles getroffen hatte, so schien er ihr erheblich zugesetzt zu haben. Die Schlange gab jedoch nicht auf. Sie versuchte ihn erneut zu beißen und warf ihn mit ihrem Schwanz zu Boden. Im gleichen Moment zischte ihr Kopf auf ihn zu. KRRRAAAACCKKK…
Nero gelang es in letzter Sekunde einen Stock der neben ihm lag zwischen seinem Gesicht und der Schlange zu platzieren. Damit hatte sie nicht gerechnet und biss den Stock in zwei Teile. Durch dieses Manöver schaffte er es mit einer folgenden Windböe die Schlange in die Luft zu fegen und mit einem gezielten Feuerball die Schlange zu vernichten. Doch entgegen seiner Erwartungen blieb kein Kadaver zurück den er stolz hätte präsentieren können. Die Schlange zerplatzte und warf einen magischen Schein auf ihn.

Der Meister hatte die Schlange beschworen. Es war der erste Teil seiner „Magistra Unikata“. Wieder hatte der Meister alles beobachtet und war mit der Leistung sehr zufrieden. Jedoch wusste er nicht wie er auf den nächsten Gegner reagieren würde, da dieser nicht von ihm direkt beschworen wird sondern von der Magischen Tafel im Kreis der Prüfungen
Während der Meister sich noch Gedanken machte was wohl als nächstes auf seinen Schüler treffen mochte, machte sich Nero schon wieder auf den Weg mit einem vollen Eimer Wasser und einer Flasche mit der geforderten Seerose und dem Juganseewasser. Schon nach kurzer Zeit erreichte er wieder den Marktplatz um Gasund seinen Eimer zu bringen. Wieder machte er sich ohne größere Rast weiter auf den Weg um die gesuchten Beeren aus der Höhle zu besorgen. Die Höhle ist gar nicht so weit von hier; dachte er sich. Wenn ich mich beeile könnte ich noch vor dem Abendessen zurück sein.
Kurz bevor er die Höhle erreichte, wartete bereits eine gemeine Hexe auf ihn. Sie rief:“ Du Bursche, du musst zum Kreis der Prüfungen gehen. Dort sollst du deine Prüfung ablegen. jedoch werde ich deinen Platz einnehmen. Mit diesem Trank werde ich deine Gestalt annehmen und die Prüfung bestehen. Dann bekomme ich die Kenntnis der mächtigen Zauberei. Hahaahhahaaaaa.“, lachte die Hexe.
„Das hättest du wohl gerne, du wirst mich schon bezwingen müssen, bevor du überhaupt hier lebend weg kommst.“
Und schon stürzten Sie sich in einen erbitterten Kampf zwischen Magie und Hexerei. Feuerbälle flogen umher, Ranken kamen aus dem Boden hervor, Eissplitter schossen durch die Luft und Wirbelwinde fegten über den Platz. Bis schließlich nur noch einer von beiden übrig war. Es war Nero. Diese verdammte Hexe, dachte er sich. Die hatte ganz schön was auf dem Kasten. Aber ich habe sie besiegt. Nun muss ich mich beeilen, Sie sagte ich muss zum Kreis der Prüfungen. Das ist nicht weit vom Kloster. Ich werde meine Prüfung noch heute antreten. Schnell huschte er in die Höhle befreite noch einen kleinen Jungen und besorgte die Beeren der Hast.

Auch diesen Kampf hatte der Meister gesehen, war jedoch überrascht nicht eingreifen zu müssen. Er war unerwartet eine Hexe hier vorzufinden. Der Meister wusste nun selbst nicht ob sie zur Prüfung gehörte oder ob es sich um eine echte, machtsüchtige Hexe gehandelt hatte. So oder so war es ihm momentan recht, denn Nero hatte schließlich das Duell für sich entscheiden können. Und wenn es eine echte Hexe gewesen war, so wäre es auch nicht schlimm gewesen, da er diese nicht im Geringsten leiden konnte.
Nero war inzwischen wieder im Kloster angekommen und erzählte Susmina was ihm passiert ist. Sie wusste sogleich bescheid und gab ihm einen Trank zur Stärkung. „Hier mein Sohn, sagte sie, trink den hier und du wirst wieder voller Energie sein. Du musst bei Kräften sein, wenn du die Prüfung antrittst. Und nun beeile dich, dein Meister wartet sicher schon auf dich“. Schnell trank nero aus und fühlte sich sogleich wieder fit. Er konnte noch ein kurzes Danke hervorbringen als er zur Tür hinaus zischte um seine Prüfung anzugehen. Schnell war er am besagten Steinkreis angekommen. Hier warteten auch schon der Meister und ein weiterer Magier auf ihn.
„ Das mein Junge ist Jorim, der ist einer der Ältesten. Er hat einen weiten Weg gemacht um dich deiner Prüfung zu unterziehen. Den ersten Teil hast du ja schon bestanden.“
„Ja echt habe ich das, du meinst sicherlich die Riesige Schlange aus dem See. War sie also ein Prüfungsgegner? Ich hätte es wissen müssen.“ Nunja so grüße ich dich Ältester Jorim. Was muss ich tun?“
Jorim blieb stumm und zeigte auf eine Steintafel am Rande des Kreises. „Lies den Spruch und erwarte denen letzten Gegner.“ antwortete ihm sein Meister. Solltest du ihn besiegen kannst du dich in den Kreis der Meister gesellen.

So geschah was geschehen musste: Nero ging vor, las den Spruch laut vor und ging in die Mitte des Kreises. Eine Weile ergoss sich grelles Licht vom Himmel und bildete eine Kugel in der Mitte des Steinkreises. Nun wurde es still. Nichts geschah. verwundert blickte Nero hinüber zu seinem Meister, als sich plötzlich der Kreis verformte. Er verwandelte sich in ein Monster das er noch nicht kannte. Es ähnelte einem Goblin aber war viel Größer. Also war es schon mal kein Schniepel. Und für einen Minotauren war es zu klein. jedoch erinnerte seine Keule stark an ihn. Der Älteste Jorim sprach: Jarum Gosch… Erwindo Huran. Und das Licht verschwand. Das Wesen machte sich zum Angriff bereit und stürmte auf Nero los. Dieser konnte geschickt ausweichen und setzte seinem Gegner einen wuchtigen Blitzschlag in den Nacken. Doch der Kreatur schien dies noch nicht viel zu beeindrucken und er holte zum Schlag aus. Wieder traf er nicht. Diesmal versuche nero einen Feuerball zu zaubern, doch auch dieser hatte nicht genug Kraft um dem Gegner groß zu schaden.
Plötzlich erinnerte er sich an einen Satz aus dem Buch der Prüfungen. „Setzt all das was du gelernt hast ein um zu beweisen, dass du dich als Magier deiner Würdig erwiesen hast.
Schon gleich wurde er an der Seite getroffen. Er schleuderte gegen den Steinkreis und rappelte sich wieder auf.
WHUUUUUUUUUAAAAAAAAAMMMMMMM
Es gab einen gewaltigen Knall. Nachdem sich der Rauch verzogen hatte, war von dem unbekannten Gegner nichts mehr übrig. Es war Nero tatsächlich gelungen die Kräfte der 4 Elemente zu einem Angriff zu Bündeln. Die wucht dieses Zaubers lies dem Gegner keinerlei Überlebenschance. „Nero, du hast es geschafft“, nun hast du dir deinen Meistertitel verdient.
„Der Junge ist außerordentlich talentiert und hat ein großes Potential.“ Sagte der Äleste Jorim. Es wird mir eine Freude sein dich später einmal wieder sehen zu dürfen. Viel Erfolg auf deiner weiteren Reise mein Junge“. Ehe sich Nero bedanken konnte war Jorim bereits in Luft aufgelöst. Er hatte eine der höchsten Künste der Magie erlernt. Das Teleportieren über sehr weite Strecken.
Nun seit jenem Tag ist Nero einer der Magier Ancarias die umherziehen um sich für das Gute einzusetzen. Doch soviel sei gesagt, nicht alle Magier sind auf der Seite der Guten. So hütet euch stets einem Magier ein Dorn im Auge zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nero der Prophezeite
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Juli 2012, 09:59 
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BAND III

Die Festung der Orks

Es war mittlerweile einige Zeit vergangen nachdem Nero die Prüfung zum Meister bestanden hatte. Seinen 18ten Geburtstag hatte er noch im Kloster feiern wollen bevor er sich auf machen wollte in die große Welt Ancarias hinaus zu ziehen. Es war eine kleine Feier am Lagerfeuer im engsten Kreis seiner Freunde. Es war an jenem Abend an dem sein alter Meister ihm auf die bevorstehende Reise mit den richtigen Worten vorbereitet hat. Er erzählte ihm die Sage um den Prophezeiten, dass er der Ansicht war er könnte dieser Prophezeite sein. Nero jedoch nahm ihn nicht ernst. Er hielt es einfach nicht für möglich.

Nun einige Tage später brach er auf, ganz alleine. Er hinterließ dem Kloster einen großen Teil seines Goldes das er noch von seinem ersten Abenteuer vor nunmehr 6 Jahren übrig hatte. Es war immer noch eine Beachtliche Summe. Einen kleinen Teil nahm er mit, zusammen mit Verpflegung und ausreichen Tränken zur Heilung. Obgleich er in der Lage war beachtliche Heilzauber zu sprechen, war es ihm dennoch lieber immer genug Vorrat für den Notfall dabei zu haben. Er wanderte noch einmal über den Markt, zur Taverne, den Stallungen und seinen alten Freunden. Er wollte sich auch von ihnen noch verabschieden.
Am Dorfbrunnen begegnete er einem Unbekanten Händler, der wie es aussah nach jemandem suchte der ihn auf seiner Reise nach Porto Vallum begleitete. Einen Söldner hatte er schon angeheuert, doch trotzdem traute er sich nicht schon los zu ziehen. Nach einem kurzen Gespräch entschloss Nero sich dem Händler anzuschließen und mit ihm in den Westen zu gehen.
„Dies wird ein langer Fußmarsch mein Junge“, entgegnete ihm der Händler. „Wir werden uns wohl in der Nacht irgendwo ein Unterschlupf suchen müssen. Ich hoffe wir schaffen es zu dem Lager an dem Ich auf dem hinweg mit meinen Gefährten Unterschlupf fand.“
„Nun Händler, wo sind denn nun deine Gefährten mit denen du den Weg nach Silberbach angetreten bist.“
„Es ist eine traurige Geschichte. Wir waren 7 Wanderer auf dem Weg nach Silberbach und weiter. Am Ende waren wir nur noch zu dritt. Mein treuer Gefährte, und ein weiterer Händler. Dieser zog weiter nach Schönblick. Und wir sind beide sind nun mit dir auf dem Rückweg.“
Also es war am zweiten Tag unserer Reise. Wir wurden von einer wütenden Meute Goblins angegriffen. Nur wir haben den Hinterhalt überlebt. Genau deswegen habe ich dich auch angeheuert. Es ist uns einfach zu riskant alleine den Weg zu meistern.“
„So dann macht euch mal keine Sorgen. Ich bin ein Meister der Magie, ich werde euch schon sicher nach Porto Vallum bringen.“
Nach einer weile, es war schon nachmittags, erreichten die drei das kleine Lager von dem der Händler berichtet hatte. Rund herum ist ein Eisenzaun zum Schutz vor den kleinen Schniepeln errichtet worden. Er Umrundet einen Großen Pferdestall, eine Gaststädte, und einige wenige Häuser. Es schien so als sei es ein beliebter Unterschlupf für Reisende. In alle Richtungen, denn hier kreuzte sich der Weg in drei Richtungen. Im Norden liegt Reckendorf, im Osten Schönblick und Silberbach und im Westen liegt das Lager Porto Vallum.

Am nächsten Morgen ging es weiter. Nicht unweit vom Lager entfernt kamen die drei Gefährten in einen Hinterhalt.
„Ahh! Ein Hinterhalt“ schrie der Händler und versteckte sich hinter einem Busch. Nicht gerade sehr einfallsreich und schon gar nicht professionell dachte sich Nero, denn sein Hut war bestimmt noch in 500 Metern Entfernung zu sehen. Nichts desto trotz machte er sich Kampfbereit. Mittlerweile waren sie eingekreist worden. „Ich warne euch ihr kleinen Biester, lasst uns ziehen oder ihr werdet es mit eurem Leben bezahlen“, rief Nero dem scheinbaren Anführer der Truppe entgegen. Dieser fing an zu lachen und antwortete: „Wirse haben Vorteil gegen euch. Ihrse seid nur 3 und wirse sind 11. Die Beute ist uns und der Sieg auch. Angriff!!“
Kaum war sein letztes Wort gefallen, schossen auch schon etliche Eissplitter in alle Richtungen. 7 Schniepel mit einem Streich. Und auch die nächsten 2 Gegner waren schnell beseitigt. Angesichts der unerwarteten Kraft von Nero ergriffen die restlichen Schniepel die Flucht. „Du kannst wieder herauskommen aus deinem Versteck Händler. Wir haben noch einen langen Weg vor uns“, rief Nero zum Busch hinüber. Mit roten Backen kam der Händler aus seinem Versteck hervor. Leicht beschämt von der Tatsache sich feige verkrochen zu haben. Es dauerte eine weile bis die drei an eine steinerne Brücke kamen. Hinter ihr lag Porto Vallum, ein Vorposten des Königs. Es standen noch nicht viele Häuser, meist nur Zelte. Viele Soldaten lagen im Schatten und ruhten sich aus von den anstrengenden Kämpfen mit den Orks. Keiner wusste genau warum sie kämpften, aber es war halt so. Kaum sahen sich Ork und Mensch ging es wieder los. Immer wieder das Gleiche. In Porto Vallum angekommen entlohnte ihn der Händler großzügig mit einem Beutel Gold und einer magischen Rune. Von nun an beherrschte er den Zauber „Aue des Geistes“, eine magische Aura, welche es ihm ermöglichte seine Zauber noch schneller zu sprechen.

In Porto Vallum füllte er seine Vorräte wieder auf. Dabei traf er Zoria. Sie war eine nicht ungefährliche Vampirin, welche in der Nacht zu einer wahrhaftigen Killermaschine werden konnte. Aus irgendeinem Grund ist es ihr möglich auch am Tageslicht umher zu wandern ohne in Sekundenschnelle zu verbrennen. Zoria ist eine Daywalkerin. In ihrer Menschlichen Gestalt war sie eine wahre Schönheit. Ihre lange schwarzen Haare wogen sich sanft im Wind und ihre roten Lippen versprachen eine Sanftheit, die man sich nur schwer vorstellen konnte. Zoria hatte ein paar Tage zuvor von einer Festung in der Wüste gehört und wollt dort hinreisen. Nun so geschah es das Nero und Zoria sich zusammenschlossen und zusammen in Richtung Khorad Nur, die Festung der Orks zogen. Die beiden bildeten ein Harmonisches Team. Sie als Nahkämpferin und er als Fernzauberer. Wobei er auch durchaus in der Lage war gekonnt in den Nahkampf über zu gehen.
Sie wanderten eine ganze Weile durch die Wüste bis die beiden schließlich an eine Wegegabelung kamen. Leider war das Schild abgebrochen. Es war nicht erkennbar welcher Weg nun der richtige war. „Wir müssen sicherlich weiter in den Süden“, meinte Nero. „Nein das glaube ich nicht. Hier entlang der Felsklippen scheint es mir lang zu gehen.“ Entgegnete sie ihm. „Wieso denkst du denn das wir da lang müssen, du hast überhaupt keine Anhaltspunkte die darauf schließen lassen.“
„Na überleg doch mal so eine große Festung ist doch bestimmt in den Fels hineingebaut, oder glaubst du etwa, dass mitten in der Wüste einfach so einen Festung steht.“ Aufgrund dieses Schlagfertigem Argument gab Nero schließlich nach. Obwohl er meinte aus den Geschichten verstanden zu haben, die Festung sei mitten in der Wüste.
Nun wanderten sie schon einige zeit und hatten auch schon einige Höhlen durchstöbert in denen natürlich eine Menge an Monstern zu finden waren. Aber nein, es war keine Spur weit und breit von irgendeiner Festung zu sehen. Als den beiden so langsam der durst den verstand zu rauben schien, erblickten Sie eine Oase. „Bitte lass es keine Fata Morgana sein“, eine Luftspiegelung die durch die unterschiedlichen Temperaturen der Luftschichten hervorgerufen wird, betete Zoria.

Beide machten sich gleich auf um an der Oase frisches Wasser zu genießen. Nach einigen hundert Metern schien die Oase mehr und mehr an Gestalt anzunehmen. Nun waren bereits deutlich Palmen, Zeltbaracken und Pferdestallungen zu erkennen. Ihnen wurde klar das es sich um eine echte Oase handeln musste. Aus dem Gedanken dort endlich Wasser zu bekommen erlangten sie neue Kraft um sich bis zum Eingang des Oasenlagers vorzukämpfen. Dort am Eingang war gerade ein Angriff der Orks zugange. Wagemutig wie sie beide waren stürzten sie sich natürlich mit ihren letzten Kraftreserven in den Kampf und schlugen sich auf die Seite der königlichen Soldaten. Riesige Orkkrieger, zwei starke Orkschlächter, welche die Anführer der Truppe bildeten, und ein Orkschamane, zusammen mit einigen Orkkämpfern hatten den Soldaten schwer zu schaffen gemacht. Doch durch die unerwartete Verstärkung gelang es die schier übermächtigen Orks zu besiegen. Natürlich wurden die beiden Helden herzlich empfangen und es gab am Abend eine Feier zu ehren der beiden, die erstmal nur Froh haben nach einer langen Reise wieder Wasser kosten zu können.

„Wunderbar, dass ihr erschienen seid. Ohne euch befürchte ich hätten wir den Angriff nicht überstanden. Seid willkommen in der Oase von Ahil Tar. Wir erwarten weitere Truppen erst im Anbruch des neuen Tages, deshalb sind wir euch zu großem Dank verpflichtet. Sagt, ihr beiden Wanderer wie sind eure Namen?“
„Ich bin Zoria, eine Vampirin aus Schönblick“, zischte Zoria.
„Und mich nennt man Nero, ich bin ein Meister der Magie. Wir bitten euch uns Unterschlupf zu gewähren für diese Nacht. Wir sind auf der suche nach einer Festung in der Wüste.“ Fügte Nero hinzu.
Natürlich könnt ihr hier die Nacht verbringen, sehr gerne sogar. Allerdings zur Festung Khorad Nur seid ihr wohl weit vom Weg abgekommen. Sie liegt weiter im Süden inmitten der Wüste. Ich habe einen Späher dorthin entsendet.“ „ahh also doch, hatte ich nicht gesagt wir müssen weiter in den Süden, aber ist nun auch unwichtig, schließlich gelang es uns hier viele Menschenleben zu retten.“
So ruhet euch aus und füllt eure Taschen. Morgen gebe ich euch einen Abzug der Karte mit die wir durch die Zeit hinweg erstellt haben.“
„Vielen Dank, Hauptmann. Wir sehen uns dann morgen in der frühe.“
Wieder voller Kräfte und erfrischt durch das klare Quellwasser machten sie sich schon am frühen morgen auf um bei den Händlern die beste Auswahl zu haben. Eingedeckt mit reichlich Wasser und im Besitz einer sehr detailreichen Karte der Wüste, wanderten sie wieder hinaus in die Wüste. Diesmal mit dem Wissen die Festung auch bald erreichen zu würden. Laut der Auskunft des Hauptmannes liegt die Festung etwa einen halben Tag Fußmarsch weiter südlich. Die beiden nutzten die Zeit sich besser kennen zu lernen.
Nach etlichen Sanddünen und einigen Orks und untoten Skeletten, war sie nun endlich zu sehen. Sie glich fast schon einer Gewaltigen Sandburg, die ein gewaltiger Riese in seinen Kinderjahren im Sandkasten zurückgelassen hatte. An jeder Ecke war ein hoher Spähturm, die allerdings nicht besetzt waren. Die Burg hatte nur einen einzigen Eingang an der Südseite. Im Westen der Festung waren einige Häuser. Keines von ihnen war bewohnt. Nachdem das Duo die Lage überblickt hatte entschlossen sie sich Khorad Nur von der Westseite im Schutze der leeren Häuser zu nähern. Vor dem Riesigen Tor war nur ein einziger Orkschlächter zu sehen. „Das st unsere Chance, meinte Zoria und stürmte hervor um den Ork mit einem gezielten hieb niederzustrecken. Doch dieser bemerkte Sie und rief während er auswich: „ Haltet ein Fremde, wir wollen keinen Kampf mit euch. Helft uns, wir brauchen eure Hilfe.“ Völlig verdutzt blieben beide stehen und erkundigten sich was los sei: „Wieso braucht ihr unsere Hilfe Ork, was gibt es bei dem wir euch helfen könnten.“
„Ich bin gewillt euch einlass zu gewähren und meine Leute werden mit euch Handel vollziehen und euch ihre dienste im Handwerk zur Verfügung stellen. Ebenso gestatte ich es euch unser Portal zu nutzen um schnell reisen zu können. Wir werden mit euch frieden haben. Die Orks in Khorad Nur und ihr, wenn ihr uns hilft den Drachen zu töten der uns seit einigen Tagen bedroht.“ Was sagt ihr, helft ihr?“
Nach kurzem überlegen sagten beide Ja. „Einen Drachen zu erlegen, das wäre doch mal was anderes“, grinste Nero siegessicher. Er grinste weil er nur aus Büchern wusste was ein Drache war.
„Es ist bald Abend, also lass uns noch eine weile warten. In der Dunkelheit kann ich meine volle Kraft erlangen“, schlug Zoria vor. Und so kam es dann auch. Etwa 30 Minuten später machten sie sich auf die Suche. Auf die Suche nach dem Drachen der die Orks bedrohte, nach dem Drachen den sie D’Cay Herrin des Ocus nannten. Wohl erkannt, das es ein weiblicher Drache war, gab es die Befürchtung auf ein Nest zu stoßen. Doch dieser Alptraumartige Gedanke hatte sich bei der Sichtung des Drachen erledigt. Es war weit und breit kein anderer Drache, noch ein Nest zu sehen. Eine große Anzahl an Untoten hatten sich bei dem Drachen versammelt, darunter einige Ghuls, ein paar Skelettmagier und etliche Skelettkrieger. Es sah aus als würde der Drache eine Armee zusammentrommeln um den Orks endgültig den Gar aus zu machen. Plötzlich wurden sie entdeckt. Ein Skelettmagier hatte sie gesichtet und schon waren sie in einen offenen Kampf verwickelt. Zoria schlitzte was ihre Klauen zu schlitzten vermochten und Nero zauberte so schnell wie er es nur konnte. Ein Zauber nach dem anderen sauste in die Menge. Ein verfehlen war kaum möglich. Sie schlugen sich gut. Aber noch sind es nur Skelette.
Schon ein paar Minuten später, nachdem das Feld gesäubert war, standen die beiden mit D’Cay von Angesicht zu Angesicht. „Was wollt ihr jämmerlichen Kreaturen hier? Ihr seid keine Orks, nein; Dafür seid ihr zu klein. Ich lasse euch ziehen wenn ihr verschwindet, sonst wird dies euer Ende sein“, zischte der Drache. „Was willst du von den Orks? Wieso greift ihr sie an. Sie haben euch nichts getan.“ „Ahhh, ihr fragt mich meiner Motive… nun seht ich werde mich bald paaren, und diese Festung soll mein Nest werden. Sicher geschützt und gut für meine Kleinen. Jetzt macht euch auf eueren Tod gefasst.“
Der Drache speite einen tödlichen Feuerhauch, der allerdings nicht traf. Und schon stürzte sich Zoria unter den Drachen um mit gezielten hieben den Drachen zu erlegen. Aus der Ferne Zauberten Nero eisige Zapfen, welche den Drachen Frostschaden zufügten und ihn in seiner Bewegung einschränkten. Der Drache war fixiert auf Nero und konnte sich gegen Zoria, die unter ihr stand nicht verteidigen. So wurde es ein Kampf ohne Hoffnung für D’Cay. Nach dem ableben des Drachen bereicherten sie sich ihrer Schätze, darunter viel Gold und jeweils sehr brauchbare Arm und Beinschoner. Sie gehörten Helden, welche im Kampf mit dem Drachen den Tot gefunden hatten.

Wenig später, wieder zurück in Khorad Nur, wurden sie feierlich empfangen. „Wir sind zu Dank verpflichtet, tretet ein und seid unsere Freunde. Doch seid gewarnt nicht alle Orks werden euch nun mögen. Nur hier in Khorad Nur seid euch sicher, werdet ihr immer unsere Freunde sein. So kommt und ruht euch aus. Erfrischt euch und füllt eure Vorräte. Morgen zeige ich euch unser Tor.“ Sprach der Häuptling der ansässigen Orks zu Nero und Zoria. Und so kam es, dass zwischen einigen Orks und Menschen eine auf ewig andauernde Freundschaft begann. Eine Freundschaft, welche in Ancaria nur sehr Selten entstand.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nero der Prophezeite
BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Juli 2012, 09:25 
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BAND IV

Die Legende vom Hammer des Grodonus

Nero und Zoria kannten sich noch nicht lange aber trotzdem verstanden sie sich super. Zusammen hatten sie in den letzten paar tagen eine Menge erlebt und sind um einiges an Erfahrung reicher geworden. Zusammen standen sie nun vor dem großen Portal. Es war eines von vielen in ganz Ancaria verteilten Portalen, welche von den alten Hochkul-turen der Elfen und Seraphim übrig geblieben waren. Eben solch ein Portal hatten beide bereits im Lager von Porto Vallum gesehen. Man stelle sich vor weite strecken, für die man einige Sonnenaufgänge benötigen würde könnte man im Bruchteil einer Sekunde erreichen. Solch ein System bietet unglaubliche Möglichkeiten der Fortbewegung. Nun war es an der Zeit gekommen, lebe wohl zu sagen. Es steht in den Sternen geschrieben ob sie sich wieder treffen werden, jedoch tief in ihrme innersten wussten beide, sie wer-den es. Es war ein trauriger Moment für beide da sie aneinander sehr gern gehabt ha-ben. Doch Zoria machte sich auf in den Norden um dort die Spuren ihrer Vorfahren wie-der aufzunehmen und Nero wanderte weiter in den Süden. Noch wusste er nicht wo ihn der Wind hinführen würde, doch sicherlich in ein neues Abenteuer voller Gefahren und einzigartigen Erlebnissen.

Anhand der Karte machte er sich auf den Weg in südöstlicher Richtung zu einer kleinen Insel, die seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Er wusste zwar nicht warum, aber irgend-wie verspürte er einen unermüdlichen willen dort hinzugehen; nach Mal-Ork-A. Die Insel lag sehr Abgelegen. Er musste zuerst an einer Steilen Gebirgsfront entlanglaufen in der Gefahr jeder Zeit vom Hochwasser ins offene Meer gerissen zu werden und dann ein kleines Ruderboot nehmen um hinüber zu kommen. Am Bootssteg saß ein bärtiger Seemann. „Du Junger Herr, könntest du mir was helfen zu beschaffen. Ich habe nicht viel nur dieses Steineisen ding hier. Ich weiß nicht was es ist oder wozu es dient aber die Schrift auf diesem Teil muss sehr alt sein. Ich werde es dir überlassen wenn du mir mein Eigentum zurück beschaffst. Bitte wie ist deine Entscheidung?“
„So ich helfe dir gerne, nun sag mir was du vermisst.“
„Ahh wunderbar, der alte Sack da auf der Insel hat mir meinen Schatz gestohlen. Eine Halskette welche einem überaus viel geschäftliches Glück beschert. Do sollt wissen frü-her als ich es noch hatte war ich ein Reicher Seemann und Händler. Ich konnte den Schmierfink bis hierher verfolgen. Doch ich weiß nicht wo er sie hat.“
„Warte hier auf mich ich werde sehen was ich für dich tun kann. Bestimmt finde ich Sie und bringe sie dir zurück.“

Die Insel war gut übersichtlich. Es gab eine kleine Hütte welche wohl als Hotel zu be-zeichnen war, ein Cocktailstand etwas weiter am Strand, an dem sich einige Handtücher erstreckten. Doch es waren keine Urlauber zu sehen. Die Handtücher schienen Herren-los zu sein. Kaum war er einige Meter gegangen stand plötzlich ein alter gut gekleideter Mann vor ihm.
„Mein Junge schau dich an, du siehst müde aus. Komm her und mache ein paar Tage Wellness hier auf meiner Insel.“ Der erste Tag soll für dich kostenlos sein. Nur haben wir momentan ein kleines Problem, diese 5 Orkschlächter verjagen mir die Gäste, bist du so nett sie für mich zu beseitigen. Hier habe ich einige Dinge die ich dir als Belohnung an-bieten könnte.“
Kaum einige Minuten später waren die Orks auch schon dem Erdboden gleich. Ein ge-waltiger Metoerhagel haute sie weg. Diese hatten auch des Seemanns Kette mit dem magischen Amulett bei sich, welches er sich nahm bevor der Schwindler es bemerkte.
„Wunderbar, Grandios, hier nimm diese Sonnenbrille als Geschenk, mehr habe ich lei-der nicht.“ Und schon machte er sich zu den Überresten der Orks um die Kette zu su-chen. Er hatte ja nicht gesehen wie Nero sie an sich nahm, der im gleichen Moment auch schon wieder auf dem weg in Richtung Festland war.
„Hier Seemann, ist es das was du suchst?“, Die Orks waren mir bei der Suche eine gro-ße Hilfe; hehe“, grinste er den Seemann an. Dieser war überglücklich und übergab ihm die Reliquie. „Wo führt nun dein Weg hin?“ fragte Nero. „Ach junge nenn mich Baldrian. Ich mache mich wieder auf den Weg nach Hohenmut, dort werde ich wieder meine alten Geschäfte aufnehmen. Also für mich geht es quer durch die Wüste.“
„Baldrian, ich schlage dir vor du kommst mit mir nach Khorad Nur, dort können wir das Portal nehmen, nach Porto Vallum, dies ist doch viel schneller“. „Sehr gerne aber was ist mit den Orks dort, sie werden im Massen über uns herfallen.“ „Nein, nein; ^-^ das wer-den sie nicht, ich habe ihnen geholfen und wir sind Freunde. Sie werden uns bestimmt passieren lassen“, entgegnete Nero um seine Zweifel auszuräumen.“ „OK, dann komme ich mit, allerdings solltest du dich denn auf den Weg nach Mascarell machen, dort gibt es einen Kunstliebhaber, ein alter Freund von mir. Er kann dir vielleicht Weiterhelfen mit der Reliquie.“

So hatte Nero einen neuen Freund gewonnen und war auf dem Weg nach Mascarell. Sollte er einst in Hohenmut vorbeikommen so hatte er sich vorgenommen auf jeden Fall Baldrian zu besuchen. Nun war er von Porto Vallum aus auf dem Weg nach Mascarell.
Eine 3-Tages-reise, die durch das Flachland hinweg durch Florentina führte.
Mascarell ist eine der Größten Städte in Ancaria. Sehr Zentral durch einen Wassergra-ben geschützt befindet sich eine Große Kathedrale, und weiter dahinter gelangt man zu dem wieder mit einem Wassergraben geschützten Palast des Königs. Der König besitzt 3 Schlösser und Villen. Der in Mascarell war von vielen als der schönste angesehen. Im Westen der Stadt erstreckten sich weite Wälder. Nördlich und östlich der Kirche und des Palastes stehen zahlreiche Häuser. Einige waren etwas größer, als die normalen Be-hausungen, was auf etwas wohlhabendere Einwohner schließen lässt. Mascarell ist wohl auch eine der reichsten Städte in Ancaria.
Staunend wanderte er durch die Gassen von Mascarell. Von Haus zu Haus, war eines schöner als das andere. Wunderschön gepflegte Gärten lassen das Vorbeigehen zu ei-nem wahrlich wunderschönen Spaziergang werden.

„Nero, warte bleib stehen.“ Hörte er auf einmal eine Stimme hinter sich erhallen. Er kannte diese Stimme. Es war sein alter Meister gewesen, der ihm all die Jahre alles bei-gebracht hatte, wovon er bis jetzt ja nur zu gut gebrauch machen konnte. „Meister, wie schön dich zu sehen, was machst du denn hier?“ „Ich bin auf Geheiß, des Königs hier. Nachdem du weggegangen warst, hat er einen Boten nach mir entsendet um mich in ein Königliches Amt zu berufen. Ich werde nun Berater des Königlichen Rats sein.“ „Aber das klingt doch hervorragend. Schau her was ich habe eine uralte Reliquie mit einer mir fremdem Inschrift. Ich bin grad auf dem Weg zu einem Kunstexperten, in der Hoffnung dort mehr über diesen Stein erfahren zu können.“
„Ohhh, interessant.“ Der Meister verblieb erstmal eine kurze Zeit in seinen Gedanken bis er weiter sprach: „Hör zu, ich meine mich an eine sehr alte Legende zu erinnern, in der von diesem Bruchstück die Rede war. Du solltest hier in Mascarell diesen Stein zu ei-nem Zwerg namens Zergaron bringen. Er wird dir sicher weiterhelfen. Nun muss ich mich aber aufmachen zum Königlichen Palast, dort werde ich bereits erwartet.“
So trennten die Beiden sich wieder und Nero machte sich auf zur Hütte des Zwerges am Waldrand. Die Hütte war für einen Zwerg sehr groß gebaut. So war es für einen Men-schen eine gemütliche Behausung doch für einen Zwerg schien es eher einer Villa zu gleichen. Nero klopfte dreimal an die Hölzerne Tür.

Pochhhh Pochhhh Pochhhhh

„Arggg, wer ist den da schon wieder, trete ein und zeig dich. Wehe es ist nicht wichtig sonst verpasse ich dir mit meinem Hammer ne Massage!!“ drang es aufgebracht aus dem Haus.
„Sei gegrüßt, ich nehme an du bist Zergaron.“ „Nein, der bin ich nicht, Zergaron war mein Vater, er ist vor einiger Zeit verstorben.“ „Oh, es tut mir leid. Mein Meister schickt mich, er kannte wohl deinen Vater sehr gut. Ich habe hier diese Reliquie mit dieser In-schrift. Kannst du mir damit weiterhelfen.“
„OHHHHH… um Himmels Willen, wo hast du das nur her? Nein, warte das ist nicht wichtig. Wahnsinn. Junge das was du hier hast ist ein Bruchteil des “Hammers von Grodonus“. Diese Schrift hier auf dem Hammer ist nicht vollständig. Die Legende be-sagt das der Hammer damals bei der Rettung von Andorus in 4 Teile Zerbrach und überall in der Oberwelt und in der Unterwelt verteilt wurde. Bis heute ist es keinem ge-lungen den Hammer wieder zusammenzufügen.“ Ach ja mein Name ist Zorg, freut mich dich kennen zu lernen. „Mich nennt man Nero, was hat es mit diesem Hammer auf sich?“ „Hör zu mein Freund, der Hammer sollte er zusammengefügt werden mit einer uralten Schmiedetechnik und das nur in der Höllenfeuerschmiede von Andorus, der Königsstadt im Reich der Zwerge, so wird er mit neuer Kraft geladen. Der Hammer vermag es Welten zu retten, und gelangt er in Falsche Hände auch zu zerstören. Ich muss verhindern dass so etwas geschieht. Nun schau ich habe bereits ein Stück die-ses Hammers hier bei mir, gut verwahrt in dieser Kiste. Ich studiere die alten Erzäh-lungen und Schriften schon fast mein ganzes Leben. Es muss Schicksal sein das du mir ein weiteres Teil bringst. Ich werde mich nun auf die Suche machen nach den rest-lichen 2 Teilen um den Hammer wieder zu einem Meisterstück zu schmieden. Ich muss mich aufmachen zum Portal neben der Kirche.“ „Gerne lasse ich das Bruchstück bei dir mein Freund. Ich werde dich ein stück weit begleiten zum Portal.“

„Mein Freund zum Dank, nimm diesen Stab der Zauberkunst. Ich habe ihn über dem Feuer bearbeitet. Er wird deine Zauber kräftiger wirken lassen. Ich denke du kannst ihn sicherlich gut gebrauchen. Und beinahe hätte ich es vergessen, er überträgt die Le-bensenergie deiner Gegner auf dich und heilt deine Kräfte. Es ist das mindeste was ich für dich tun kann Nero. Wenn immer du mal was geschmiedet brauchst, lass es mich wissen ich werde dir gerne Helfen. Nun so lass uns aufbrechen.“

Es wurde nicht lange gezögert und die beiden waren schon auf dem Weg zum Portal. Mittlerweile war es dunkel geworden. Der leuchtende Vollmond erhellte die Straßen von Mascarell zusätzlich und lies die Nacht heller den je erscheinen. Es war kein weiter weg zum Portal doch hatte Sie das Gefühl ewig gegangen zu sein als sie endlich an jenem ankamen. Sie wollten gerade aufbrechen als aus dem Hintergrund Nero’s Meister rief: „Wartet ihr beiden.“ Sofort blieben beide stehen und machten ein paar schritte zurück. Es war sehr verwunderlich gewesen, doch irgendwas war vorgefallen.
„Nero warte, es ist was Schreckliches passiert. Ein Vorposten der Königlichen Brigade wurde angegriffen. Er liegt mitten im Wald. Sie brauchen unsere Hilfe. Es sind uns keine genaueren Umstände bekannt. Ihr müsst schon bald aufbrechen und Helfen. Mit dir wer-den die königlichen Männer eine Chance haben.
„Nun Zorg, dann trennen unsere Wege sich wohl schon wieder. Ich wünsche dir viel Er-folg auf deiner Suche nach den restlichen Teilen des Hammers von Grodonus.“ „Lebe wohl mein Freund, und sei gewiss so wahr wie ich ein Zwerg bin, wir werden uns wieder sehen“, waren die letzten Worte von Zorg bevor er durch das Portal auf seine Weite Reise.

Und so kam es, dass sich die Beiden schon kurz nachdem sie Freundschaft geschlos-sen hatten wieder trennen mussten. Sie waren beide guter Dinge sich früher oder später wieder zu treffen und von ihren Zahlreichen Abenteuern berichten zu können. Zorg machte sich auf die Such nach den uralten Reliquien des Hammers von Grodonus und Nero begab sich in den Königlichen Palast um sich dort auf sein nächstes Abenteuer vorzubereiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nero der Prophezeite
BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Juli 2012, 09:26 
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BAND V

Die Ebene von Tyr Haddar


Es war Mitternacht. gerade schlug die Kirchenuhr das 12te mal. Nero und sein alter Meister waren auf dem Weg zu König. Es war vom Transporter Portal kein weiter weg mehr bis hinüber zum Palast. Und durch den stark leuchtenden Mond war es dieser tage heller in der Nacht als sonst. Man konnte ohne weiteres auch ohne Fackel umherlaufen ohne gegen etwas zu laufen, wollte man zum Beispiel nicht entdeckt werden. Nach wenigen Minuten waren sie am Eingang der Königlichen Residenz angekommen. dort wurden sie bereits sehnsüchtig erwartet.
„Du mein Junger Held, du musst dieser Nero sein, von dem mir bereits berichtet wurde.“
Sprach der König mit ruhiger Stimme. „Leider ist es mir nicht mehr möglich dich noch weiter kennen zu lernen, also vertraue ich auf diejenigen, welche mir von dir Berichteten. Sag mir mein Sohn, stimmt es, dass ihr einen Minotauren in jungem alter besiegt habt, durch die Wüste gewandert seid, Die Oase von Ahil Tar vor den Orks gerettet habt und vor wenigen Wochen einen Drachen erlegt habt?“, wollte der König wissen.
„Ja, mein König, all dies habe ich in den letzten Wochen erlebt. Eure Späher leisten gute Arbeit.“ „Nun dann mein Junger Magier, sollte ich mich wohl auf euch verlassen können. Komm mit mir, ich bringe dich zu dem Boten der vor kurzer Zeit die Schrecklichen Nachrichten brachte, er soll euch aufklären was geschehen ist.“
Sie gingen im geleit von zwei Soldaten der königlichen Leibgarde zu einem Krankenbett auf dem der schwer verwundete Soldat lag. Er hatte weitflächig starke Verbrennungen erlitten. Als dieser, Nero und den König sah, fing er an zu berichten: „Es war fürchterlich, überall diese Lichtsäulen, sie kamen aus dem Himmel geschossen und verbrannten unsere Körper. Der Hauptmann war sofort tot. Wir flüchteten. Es waren 3 Krieger mit Waffen aus reiner Energie. schließlich waren sie eben so schnell wieder verschwunden, wie sie Aufgetaucht waren. Wir wissen nicht was für Kreaturen dies waren oder was sie von uns wollten. Soweit ich weiß wurde nichts gestohlen.“
„Euer Majestät, hört mich an, ich bin mir nicht ganz sicher aber ich meine er berichtete von Eiselfen. Diese stehen schon seid jahrhunderten im Krieg mit unseren verbündeten Freunden, den Waldelfen. Wahrscheinlich war ihr Angriff ein versehen, da sie, solange man nicht in ihr Territorium eindringt, keinem anderen Volk etwas tun, außer den Waldelfen. Ich denke wir sollten Nero entsenden um die Lage zu überprüfen und sich mit den Waldelfen in Verbindung zu setzen. Wer weiß was letzte Nacht noch alles Passiert ist.“

So geschah es dann auch, wenige Stunden später, tief in der Nacht machte sich Nero mit zwei Begleitern auf den weg in die Westlichste Region Ancarias, zum Außenposten nach Tyr Fasul, einer sehr kleinen Burg mit einigen Stallungen, Schlafbaracken, und einer Taverne, ausgestattet war. Sie lag mitten im Wald und war für feindliche Angreifer keine leichte Beute. Seine Reise führte ihn einige Stunden durch den Wald, vorbei an einem plätschernden Bach, auf seteinigen Wanderwegen, über einige kleine Lichtungen, bis er schließlich den Vorposten von Tyr Fasul erreichte. Er zeigte dem ranghöchsten Offizier das Königliche Siegel welches er mitbekommen hatte. Wer mit einem Königlichen Siegel unterwegs war konnte jeder Zeit auf Hilfe, oder Unterschlupf, oder was immer man brauchte von der Königlichen Armada zurückgreifen. Ihm standen also nun alle Türen offen. Er galt als entsandter im Auftrag des Königs, was ihn mit besonderem Stolz erfüllte. Man konnte das leuchten in seinen Augen erkennen, das einem sofort verriet mit wie viel Herz er bei der Sache war.
Der neue Hauptmann empfing ihn mit freundlichen Worten. Seid gegrüßt entsandter des Königs. Seid mir nicht böse, wenn ich etwas enttäuscht wirke, aber ich hatte mir mehr Männer erhofft. Mein Name ist Bartoll, nach dem tot von Hauptmann Gorschik bin ich nun der Ranghöchste hier auf Burg Waldstein. Wir haben bereits mit den Aufräum- und Reparaturarbeiten begonnen.“
„Nun, da muss ich euch leider enttäuschen. Der König geht davon aus, dass dies ein versehentlicher Angriff war und gar nicht uns gegolten hatte. Meine Mission lautet Kontakt mit den Waldelfen aufzunehmen und uns zu erkundigen ob diese mehr über die Angriffe wissen. Der hohe Rat geht davon aus, dass auch sie vergangene Nacht angegriffen worden sind“, erklärte Nero dem neuen Hauptmann die Situation. „Dann müsst ihr noch weiter in den Westen ziehen. Zur Ebene von Tyr Haddar. Wir wagen uns nicht dort hin. Dort haben wir schon einige male Orks gesichtet in letzter Zeit. Uns ist sehr fraglich wie sie in diese doch weit abgelegene Region gekommen sind, doch solange sie uns nicht gefährlich werden gehen wir ihnen lieber aus dem weg. Sie scheinen auch merkwürdiger weise kein Interesse zu haben uns anzugreifen, da sie bisher unsere Späher ohne Verfolgung fliehen lassen haben.“

Nero wollte keine unnötige Zeit verlieren und machte sich deshalb umgehen auf den Weg durch den Wald. Er wusste nicht was ihn erwarten würde. Der Wald war dicht bewachsen mit den Verschiedensten Arten an Bäumen und Buschpflanzen. Manchmal war es nicht möglich den direkten weg zu gehen, weil umgestürzte Bäume den Weg versperrten, oder dieser bereits durch wuchernde Büsche überwachsen war. Einen kurzen Moment dachte er daran sich den weg mit seinen Flammenzaubern frei zu brennen, jedoch war ihm schnell klar, dass das Risiko eines Waldbrandes zu hoch war. Zudem wusste er wie sehr Waldelfen mit der Pflanzenwelt verbunden sind. Es wäre also nur wenig Sinnvoll gewesen hier mit dem Feuer zu spielen. Nicht unweit von der Burg, etwa nach einer halben Stunde, begegnete er zwei Waldelfen. Es waren Jägerinnen.
Eine der beiden bemerkte ihn sofort und fing an zu sprechen: „fremder, unser Folk braucht Hilfe. Elfen vom eisigen Volk haben unser Gebiet besetzt, wir fürchten, dass es sich hierbei um eine Gruppe von Spähern handelt. Vielleicht wollen sie eine Invasion starten, genaue Informationen stehen uns leider nicht zur Verfügung. Wir haben schon zwei Waldläufer verloren, die mehr über die Beweggründe dieser Elfen in Erfahrung bringen sollten. Ich wäre sehr erfreut, wenn wir auf Eure Hilfe bauen könnten. Unser Hauptmann Elehandria wird Euch mehr erzählen können. Sie sollte sich im Lager aufhalten.“ „Seid gegrüßt Waldelfen, ich bin mit Königlichem Sigel unterwegs. Wir wurden letzte Nacht ebenfalls von unbekannten angegriffen. Ich soll mit euch in Kontakt treten um mehr über den Vorfall in Erfahrung zu bringen. Zeigt mir den Weg zum Lager, ich werde mit euch kommen.“
Einige Waldecken weiter, kamen sie an eine Lichtung. Es war keine Lichtung wie man es annahm sondern es war der Anfang der Ebene von Tyr Haddar, dem Lebensraum der Waldelfen. Immer wieder waren massive Mauern mitten in der Landschaft aufgetürmt. Dies machte einen direkten Angriff unmöglich. Es glich einer Ruine eines Uralten Labyrinths, welches schon vor Hunderttausenden von Jahren errichtet worden war. Und trotzdem waren die Mauern, welche noch standen in einem sehr guten Zustand. Nicht viel weiter kamen die 3 im Lager an. Die beiden Jägerinnen brachten ihm sofort zum Hauptmann. (oder sollte man lieber Hauptfrau sagen xD)
Hallo Fremder, mein Name ist Elehandria, ich bin die Anführerin dieses Lagers. Haben unsere Boten also jemanden gefunden, der bereit ist uns zu unterstützen? nun, die Elfen vom Eisigen Volke sind Fanatiker! Sie kämpfen geschickt im Nahkampf und können wie die Seraphim ihre macht von den Göttern schöpfen. Nur setzten sie diese nicht für gute Zwecke ein sondern für ihre Gier nach macht. Vor Jahrtausenden haben unsere Rassen wegen einer ’Meinungsverschiedenheit’ getrennt – seitdem herrscht eine bittere Blutsfehde. Sie haben sich dem Kampf gegen uns verschrieben und werden wohl nicht eher ruhen bis der Letzte unseres Volkes Totenreich verweilt. Dafür scheinen sie ein spezielles Ritual entwickelt zu haben.
Bitte helft uns und tötet die Oberpriesterin der Fanatiker. fegt sie in unserem Namen vom Antlitz unserer Erde. Dem flüstern der Bäume entnehmen wir, dass sie das Ritual erst in drei Tagen vollendet heben. Hiermit ernenne ich Euch zum Mitglied unserer Ehrengarde. Diese Mitgliedschaft öffnet Euch die Elfentore von Tyr Haddar. So könnt ihr schneller durch unsere landen ziehen und müsst nicht die vielen langen Umwegen in kauf nehmen. Doch gebt Acht auf die Krieger Der Eiselfen, sie verstehen sich gut im Umgang mit Waffen aus Energie. Zum gelingen dieser wichtigen Mission stelle ich euch meine zwei besten Schützen zur Seite. Aladena und Mirlifa sollen mit euch gehen.“

Nero hatte bei weitem nichts dagegen zwei so wunderhübsche Begleitungen zu haben. Eine schöne wie die andere. Ihre langen glatten Haare gingen ihnen bis weit über die Schultern. Sie sahen so friedlich und liebevoll aus mit ihren klaren Blauen Augen, dass es nur schwer vorstellbar war ihnen abzunehmen sie seinen Kriegerinnen. Bereit für den Kampf gegen die eiselfischen Krieger welche mittlerweile draußen auf der weiten Ebene herumstreiften, zogen sie los. Es ging zuerst in nördliche Richtung. Sie kämpften sich immer weiter und weiter vor durch kleine Gruppen von Eiselfen. Doch die Pfeile der Waldelfen durchbohrten deren Brustpanzerungen schon in der Ferne, bevor Sie auch nur zum Nahkampf kamen. Alle die nicht mit den ersten par Pfeilen zu Boden gingen fielen den Hitzigen Feuerbällen von Nero zum Opfer.
Urplötzlich war ein Orklager in Sicht. Allem Anschein nach waren auch die elfischen Elitekriegerinnen überrascht hier ein Lager der Orks vorzufinden. *dann hatte der Hauptmann, also die Wahrheit gesagt, als er mir berichtete Orks würden sich hier herumtreiben… * Dacht sich Nero.
Schnell eilten die drei Kämpfer zum Lager und wollten sich in den Kampf stürzen. Doch Sie bemerkten wie die Orks bereits mit den Eiselfen zu Kämpfen hatten. Ohne weiteres Zögern begannen sie zuerst die wohl weitaus stärkeren Eiselfen zu attackieren. Pfeil um Pfeil hagelte es in die Menge und jeder einzelne war präziser Geschossen, als es einem Menschen nur möglich war. Schließlich waren die Eiselfen besiegt und der Kampf beendet. Die Orks machten sich keine Mühe überhaupt Nero oder die Elfen anzugreifen. Nein, im Gegenteil sogar, Ein etwas kräftiger Ork, man könnte sagen er hatte wohl einen etwas kräftigeren Knochenbau, kam auf sie zu. Anhand seines Umhangs erkannten Sie, dass er der orkische Häuptling war. „Ihr da habt uns Hilfe geleistet. Wir Bedanken uns, wir wollen mit euch hier keine Krieg machen. Unsere Heimat haben wir verlassen, sind geflohen in Wald. Erlaubt uns hier zu leben, wir werden mit Euch frieden machen. Zum Beweis ihr bekommt meine besten Krieger zur Hilfe. Sollen sie mit euch gegen diese Blauen Elfen Krieg machen. Sie sind böse und gefährlich. Nimmt ihr Angebot an?, sprach der Häuptling und schaute die drei fragend an.
Nach einem kurzen zögern nickten die beiden Waldelfen Nero zu und er entgegnete dem orkischen Anführer. „Wir nehmen euer Angebot dankend an. Nun ziehen wir los um den Eiselfen den Gar aus zu machen.“
Inzwischen war die Gruppe auf 6 Krieger angewachsen. Drei starke Orkschlächter, zwei elfische Fernkampfmeister und ein Magier. Nun streiften sie weiter von Gruppe zu Gruppe und erledigten die Eiselfen ohne Ende. Sie fielen wie die Fliegen. Schaute man den beiden hübschen Waldelfen zu, hätte man annehmen können man sei an einer Schießbude auf einem Jahrmarkt. Ihre blutigen Spuren zogen sich durch die Weite Ebene bis sie an ein riesiges Tor kamen. „nach angaben unserer Späher befindet sich
der Unterschlupf der Oberpriesterin im hintersten Eck dieses Teiles von Tyr Fasul.“ „Worauf warten wir dann noch? Lasst uns losziehen die Priesterin vernichten und wieder zurück ins Lager“, sprach Nero.
Sie wollten gerade weiter, als plötzlich der Boden unter ihren Füßen bebte. Wieder und wieder. Es waren kräftige schritte zu spüren. Schritte welche die eines Riesen in den schatten stellten konnten. Und dann kamen sie ihn zu Gesicht. In einem Moment welchen es gar nicht hätte schlechter kommen können.
-- Ein Drache --
Schnell versteckten sich die 6 Krieger und zogen sich hinter ein paar Bäume und Gebüsche zurück. Damit hatten sie wahrlich beim besten willen niemals gerechnet. Dann Blieb er stehen und schaute in die Ferne. Seine Tiefen Augen verhießen nichts Gutes. Es war ein Eisdrache. Kalt wirkte er, kalt in seinen Gefühlen und Eiskalt in seinen taten. Wie wird das nur Ausgehen. Doch was war das? Der Boden war nicht ruhig geworden. Immer noch pulsierte der Untergrund leicht und gleichmäßig als würde der Drache auf der weiter Trampeln. Wie konnte das nur sein, wo er doch regungslos nur wenige Meter vor ihnen hinter der Mauer des Tores zu sehen war. Und da tauchte er auch schon auf. Ein weiterer Kopf noch ein bisschen größer als der des Ersten.
-- Nein es war nicht ein Drache, es waren zwei Drachen --
Einen Drachen hätte sie sich ohne zu zögern nach kurzer Vorbereitung entgegen gestellt; aber zwei Drachen? Wie würde das nur Enden. An den Beiden gab es kein Vorbeikommen ohne von ihnen gesehen zu werden. Die Situation schien Aussichtslos…

Fortsetzung folgt…


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 Betreff des Beitrags: Re: Nero der Prophezeite
BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Juli 2012, 09:28 
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BAND VI

Die Ebene von Tyr Haddar (Teil II)


…zur Gleichen Zeit an einem ganz anderen Fleckchen Erde, war Zoria auf der Jagt nach ihrer Vergangenheit. Wie eh und je hatte Sie die Spuren ihrer Familie wieder aufgenommen, nachdem die Reise durch die Wüste mit Nero keine neuen Erkenntnisse mit sich gebracht hatte. Das einzige was Sie dort in Erfahrung bringen konnte war zumindest, dass ihre Eltern oder Großeltern Schon einmal in der Wüste gewesen waren. Nun war Sie bereits in Reckendorf gewesen um sich dort zu erkundigen. Dort hatte sie allerdings auch nur sehr wenig Erfolg. Eine Ordensschwester meinte Sie solle ihre Suche in Burg Krähenfels fortsetzten, da dort schon des Öfteren Vampire gesichtet worden waren. Der Weg führte sie über die Felder und Bauernhöfe von Auenhofen. Um nicht aufzufallen zog Zoria es vor als Menschliche Gestalt zu wandern, obwohl sie dadurch an Kraft und Geschwindigkeit einbußte.
Kurz nach Auenhofen, nachdem sie den kleinen Bach über eine uralte Brücke, die allem Anschein nach schon mehrere Jahrzehnte dort den Menschen bei der Überquerung des kleinen Baches half, denn Sie war sah aus als würde sie wohl nicht mehr viel aushalten, mit ihren alten Holzbrettern, kam sie an ein altes verlassenes Gebäude. Zoria wusste nicht warum, aber irgendwas reizte sie an dem Anwesen. Es war ein sehr altes Haus. Eins das ohne Probleme als Spukvilla durchgehen könnte. Auch war es nicht mehr so Top in Schuss wie man sich das für ein Heim so wünscht, da es vor einigen Jahren anscheinend mal gebrannt hat. Zoria konnte irgendwie nicht anders und ging in das gebrechliche Gebäude hinein. Von innen war es sehr altmodisch und dunkel eingerichtet. Viele Möbel hatten unter dem Brand gelitten und einige waren noch ohne Kratzer geblieben. Den Spinnenweben nach, vermutete sie, dass die Villa, oder vielmehr die Reste der Villa oder auch Ruine, schon sehr lange keinen Gast mehr gesehen hatte. Leicht angespannt näherte sie sich der Treppe um in die obere Etage blicken zu können. Mitten im Raum stand sie nun. Irgendwas war merkwürdig an diesem Haus dachte sie sich. Aber was? Es war ihr erst nicht aufgefallen, aber urplötzlich machte es klick. Das ist es – hier gibt es keine Betten – es ist dafür stand im Erdgeschoss ein Sarg und im obern waren zwei an die Wand gestellt. Alle drei waren leicht verkohlt aber von innen durchaus noch in einem sehr guten Zustand.
Deshalb ging sie davon aus, das hier schon Vampire gelebt haben bevor das Gebäude gebrannt, hatte. Nach einer Weile der Stille, erweckte eine Regalwand ihre Aufmerksamkeit. Es war ein altes Bücherregal, in dem noch ein paar Bücher standen. Es waren genau 13 an der Zahl. 9 davon waren durch das Feuer so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass nicht mal mehr ihre Aufschrift zu erkennen war. Die anderen drei waren normale Geschichtliche Bücher wie, man sie überall in ancaria finden konnte.

Sie wollte sich schon wieder abdrehen und noch einmal das untere Stockwerk näher unter die Lupe nehmen, als sie in ihren Augenwinkeln gerade noch so ein weiteres Buch erkannte. es war in einem extra breiten Bilderrahmen neben dem Regal an der Wand befestigt. Der spezielle Rahmen schien dieses sehr alte Buch wohl ziemlich gut vor dem Feuer geschützt zu haben. Auf dem Buchdeckel stand in sehr alter Schrift geschrieben, “Stammbaum der Familie von König Zorian von Valadrien“. “Valadrien“ dachte sie war ein königreich welches weit in der Ferne hinter dem Meer lag. Damals kamen von dort die Menschen und andere Geschöpfe um sich hier im neuen land Ancaria eine Neue Existenz aufzubauen. Aber hier dieses Buch in den Händen zu halten ist eine höchst merkwürdige Seltsamkeit. Dann viel ihr das Amulett ein welches sie bei sich trug als sie aus ihrem langen schlaf erwacht ist. Es ist das Gleiche wie auf dem Buch. Auch der Name den sie hatte konnte mit dem Buch in Verbindung gebracht werden. Langsam wurde ihr klar was sie da in ihren Händen hielt, was es zu bedeuten hatte. Mit zitternden Händen schlug sie die letzte beschriebene Seite auf. Auf der Seite daneben war eine Fortsetzung des Stammbaumes zu sehen. Die Tränen überkamen sie als sie ihren eigenen vollen Namen las. Eliana Zoria von Valadrien, die einzige Tochter des
Ur-ur… …ur-ur-Nachkommens von König Zorian. Und somit die Alleinerbin des Thrones. Sie las den Text auf der linken Seite:

Nun sind wir seid mehr als 1000 Jahren in der vierzehnten Generation unserer Familie. Nachdem unser Königschiff von Piraten eingenommen wurde und wir fliehen konnten, kamen wir hier an dieses Herrliche Anwesen um mit dem Fürst von Burg Krähenfells zu verhandeln. Die Verhandlungen verliefen überaus schlecht. Der Fürst wollte unseren Thron durch Raub und Mord an sich reißen, doch er wusste nichts über unser Ahnengeheimnis – unser Vampirdasein – so konnten wir in unsere Villa zurück fliehen.

Es ist Nacht geworden, und die Soldaten des Königs haben unser Haus umstellt. Es gelang uns kurz vorher meine Frau und unser Neugeborenes zur unbemerkten Flucht zu verhelfen. Die Lage scheint aussichtslos, wir werden wohl sterben. Möge unsere Familie einst wieder den Thron von Valadrien besteigen und uns am Fürsten und seinen Nachkommen für seine Schandtaten rächen.

König Zornon von Valadrien


Zoria wusste nun über ihre Vergangenheit bescheid. Wut machte sich in ihr breit. Wut über das Geschehene, über den Verlust ihres Vaters, und über das Handeln des Fürsten. Sie wusste was sie zu tun hatte - sie schwur Rache zu nehmen. Es wird Blut fließen, sehr viel Blut.
Doch vorerst will sie nach ihrer Mutter suchen. Es steht geschrieben, dass ihr und ihrer Mutter die Flucht gelingen konnte. Also sollte irgendwo hier in Ancaria noch ein Anhaltspunkt zu finden sein, der ihr auf der Suche nach ihrer Mutter weiterhelfen konnte.

... Nero der Magier, Aladena und Mirlifa, die beiden Waldelfen und die drei Orkkrieger Orkusha, Heshrok und Tushkosh saßen mit nachdenklichen Minen hinter den Hacken um nicht von den beiden Drachen entdeckt zu werden. Nero war schon am überlegen wie seine Chancen standen, wenn er sich Unsichtbar Zauberte und dann an den Drachen vorbei schlich um die Oberpriesterin alleine zu besiegen, allerdings dachte er auch an die Unmengen von Eiselfen, welche sich sicherlich dort tummelten. Alleine würde er dort wohl schwer zu Kämpfen haben. Von den Orks war seiner Meinung nach keine Vernünftige Idee zu erwarten, da ja allgemein bekannt ist, dass Orks nicht zu den intelligentesten Lebewesen Ancarias zählten. Dies lag vor allem an ihren stark ausgeprägten Tierähnlichen Instinkten.
Dann doch schon eher von den Waldelfen doch auch diese beiden schienen keine Idee zu haben wie die Truppe ohne größere Verluste an den Drachen vorbeikommen konnte.
Plötzlich regten sich die beiden Drachen. Ein Flammenhauch schoss zu Boden in die andere Richtung hinter dem Tor. Es waren dutzende Stimmen zu hören. Es waren Eiselfen. Sofort kamen sie aus ihrem Versteck heraus und eilten zum großen Tor. Beide Drachen waren damit beschäftigt aus über 50 Eiselfen feines Gulasch zu machen. Beide Drachen schienen schon ziemlich mitgenommen zu sein, als der letzte Eiself zu Boden viel. Plötzlich viel der erste Drache zu Boden und kurze zeit später auch der Zweite. Sie waren nicht besiegt worden, sondern nur eingeschlafen.
Aladena erklärte wie sie vorhin mitbekommen habe was die Eiselfen gerufen hatten. Sie wollten die Drachen nicht besiegen sondern nur Betäuben. Die Drachen sind Bestandteil ihres Planes uns zu besiegen. Es scheint als hatte das Nervengift eine zu schwache Konzentration und somit gingen die Dracanoiden erst so spät zu Boden. „lasst uns die Drachen Schnell im Schlaf Töten um den Plan der Oberpriesterin zu verhindern. Wir müssen uns beeilen.“ Und so besiegten Sie die beiden Drachen, es war langweilig einem Drachen das leben zu nehmen, wenn dieser sich nicht wehren konnte, aber trotzdem brachte es einen guten Lohn ein. Der Drachenschatz den die beiden bei sich trugen war mal wieder ein Glücksgriff. Die Drachen schienen wohl schon des öfteren einen Magier zum Gegner gehabt zu haben, denn der im Schatz war neben dem vielen Gold die „Haube des Osopymok“ zu finden. Eine Kopfbedeckung welche seinen Mantel in den Farben perfekt ergänzte. Zudem waren dessen Eigenschaften nicht zu unterschätzen. Es gab einen Bonus auf alle Elementaren Zauberkünste, auf alle anderen Fertigkeiten und auf alle seine Magiesprüche. Zudem konnte er noch beim Schmied bearbeitet werden. Es war wirklich eine schöne Belohnung.

Nun machten sie sich auf um die Oberpriesterin zu erledigen. um nicht gesehen zu werden und damit einer möglichen Flucht der Priesterin vorzubeugen schlichen Sie sich von beiden Seiten aus an und blieben Dicht am Waldrand. Das Lager der Eiselfen war wirklich sehr überschaubar. Es bestand aus einem größeren weißen Zelt, welches mit 100%-iger Sicherheit, das der Priesterin war und einigen kleineren Zelten in denen wohl jeweils 10 Mann ihren Schlaf suchen konnten. Wenige Minuten später nachdem die 6 Krieger sich im Lager verteilt hatten wurden Sie von einem Eiself bemerkt der ohne zu zögern eine Lichtsäule auf einen Der Orks warf und diesen sofort besiegte. Schnell waren weitere Elfen zur Stelle und es kam zum Kampf. Nero und die Waldelfen vermochten gar nicht schnell genug zu reagieren um Heshrok das Leben zu retten. Gemeinsam gelang es ihnen allerdings mit ihren Kräften auch den letzten bösartigen blutgierigen Elfen zu vernichten. vor dem Zelt der Eiselfenpriesterin machten sie halt. Sie bereiteten sich auf einen letzten Kampf vor und stürmten darauf das weiße mit Fahnen geschmückte Zelt.
Von innen war es riesig. Sie mochten kaum glauben wie viel Platz es im Zelt gab. vom Eingang bis zum anderen Ende des Zeltes waren es mindestens 100 Fuß und in der Breite waren auch 50 Fuß locker drin. von Außen hätte man vermuten können gerade
7 Meter auf 3 Meter. Umso erstaunter waren ihre Gesichter. Es war ein magisches Zelt. Am Ende des Zeltes Stand die Priesterin hinter einem Altar und sprach in Rhythmischem Gesang eine Art Gebet, ein Ritual. Als sie die Angreifer bemerkte unterbrach Sie und fing an zu lachen: „Hahhhahahahahaaahaaa , hahahahahaaaaha… ihr jämerlichen Kreaturen wagt es sich mir in den Weg zu stellen. Ihr werdet untergehen, wie alle anderen vor euch. Die Drachen welche ich selbst beschworen habe werden in kürze hier sein und euch vernichten, Hahahahaaahaa.“ Nero, blieb ganz locker und konnte sich sein Grinsen unter Ansicht der Umstände nicht verkneifen. „ Was lacht ihr so dämlich, wer hat es euch erlaubt hier solch ein unverschämtes Grinsen aufzuziehen. Na warte dir wird das lachen schon noch… .“ Dann unterbrach Nero die elfische Hexe: „ Es tut uns ja wirklich sehr leid aber ich bedaure zu tiefst euch mitteilen zu müssen das wir vor wenigen Minuten eure so geschätzten Drachen bereits besiegt haben.“ Sein Grinsen wurde breiter, und auch die anderen vier hatten nun ein Grinsen in den Mundwinkeln.
„NEEEIIIIINNNN !!!! , das ist nicht wahr, ihr jämmerlichen 5 wollt 2 meiner Drachen besegt haben, unmöglich, denn Sie waren viel zu stark für euch.“ Doch als sie bemerkte wie ernst doch die Lage war, brach sie vorm Altar zusammen. Sie hatte erkannt, dass nero die Wahrheit sagte und ihre Chancen auf einen Sieg schon längst nicht mehr so gut standen wie sie dachte. Ohne zu zögern nahm sie ihren Dolch und durchbohrte damit ihre Brust. Wenige Minuten später starb sie an dem übermäßigen Blutverlust. Mirlifa fing an zu erklären: „Diese Art von Tod ist bei den Elfen unüblich, da er als der Unehrenhafteste angesehen wird. Zu diesem Zeitpunkt scheint es mir sehr Rätselhaft warum sie sich so selbst das Leben nahm. Aber lasst uns nicht länger hier verweilen, unsere Aufgabe ist beendet, der Feind besiegt und die Ebene von Tyr Haddar gehört nun wieder uns. Möge der Frieden hier nicht mehr fort ziehen. Lasst uns zurück ins Lager gehen.“

Eine Nachtwanderung später im Lager der Waldelfen. Dort warteten bereits der orkische Anführer und die Elfische Hauptfrau* Elehandria auf die Truppe. Elehandria sprach: „Die Bäume berichteten schon von eurem glorreichen Sieg, unser Volk wird lange in Eurer Schuld stehen. Wir haben bereits erfahren was vorgefallen ist, unsere Späher berichteten von einer taktischen Meisterleistung und von kriegerischen können. Es ist sehr bedauerlich einen tapferen Krieger verloren zu haben. Orkhäuptling Hakun und ich wir haben so eben den Friedensvertrag auf unbefristete Zeit unterschrieben, wir wollen hier in Tyr Haddar friedlich zusammenleben. So sollte es uns möglich sein die Eiselfen noch besser im griff zu haben. Und schließlich stehen uns ja immer noch unsere Verbündeten, ihr Menschen zur Seite, wenn es mal wieder eng wird. Nochmals vielen Dank. bringt diese Botschaft hier Eurem König. Dort steht alles geschrieben was in den letzten paar Tagen und Nächten hier in Tyr Haddar geschehen ist. Sei das Glück mit Euch, Magiermeister Nero.

Schon am nächsten Morgen machte sich nero auf den Rückweg. Er ging denselben weg den er gekommen war, über den verwachsenen Waldweg, über einige Baumstämme hinüber bis er wieder auf dem Wanderpfad gelangte. Von hier an war der Weg weitaus unbeschwerlicher. Nach den Strapazen der letzten Tage, kam ihm der ruhige sichere gang wie eine Wanderung durch die lebende friedfertige Natur vor. Es war ein schönes Gefühl, was ihn überkam. Schon war es zu wissen, das sich letztendlich doch mal wieder alles zum Guten gewendet hatte. Er entschied sich noch kurz in Tyr Fasul eine Erfrischung in der Schenke zu gönnen und dabei dem Hauptmann dort zu berichten was vorgefallen war, bevor er weiter zum König ging.
Der König und sein alter Mentor waren heilfroh ihn unversehrt wieder zu sehen. Ohne große Worte übergab er die Schriftrolle, die er von der Waldelfin Elehandria mitbekommen hatte. dem König schien die Botschaft sehr zu gefallen. Es war ein Angebot auf eine Erneuerung des uralten Bündnisses zwischen Mensch und Elf. Dies konnte in solch schwierigen Zeiten wie sie Ancaria bevorstehen durchaus immer von nützen sein für beide Völker.
Nun war es an der Zeit gekommen seinen Weg fortzusetzen und in neue Regionen Ancarias vorzudringen, neue Abenteuer zu bestreiten, alte Freunde Wieder zu treffen und viele mehr. So setzte er seine Reise in Nordöstlicher Richtung.


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